„L(i)ebenswertes Recklinghausen“: Bodenplatte am Kunibertitor eingeweiht

Die Markierung der Stadttore ist seit Mittwoch, 18. Dezember, komplett. Auch am Kunibertitor weisen ab sofort mehrere Bronzetafeln den Weg in die Altstadt, die den Passant*innen dieses Mal das „l(i)ebenswerte Recklinghausen“ nahebringen. Damit wurde die fünfte Bodenplatte des Projekts „Stadttore“ offiziell eingeweiht.

„Die positive Resonanz der Besucherinnen und Besucher zeigt uns, dass das Projekt unsere ‚Gute Stube‘ noch weiter aufwertet“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche. „Wir wollen in unsere historisch gewachsene Altstadt einladen, denn Recklinghausen ist nicht nur lebens-, sondern auch liebenswert.“

Am Viehtor erwartet die Passant*innen das Thema Recklinghausen als „Hanse- und Handelsstadt“, am Martinitor die „Ruhrfestspielstadt“, am Steintor „Bildungsstadt Recklinghausen“ und am Lohtor das „Denkmalreiche Recklinghausen“. Das Projekt Stadttore wurde vom Verein für Orts- und Heimatkunde Recklinghausen e.V. gemeinsam mit dem Stadtmarketing ins Leben gerufen und ist ein voller Erfolg. Als Sponsor fungiert die Kulturstiftung der Stadtsparkasse Recklinghausen.

„Die besondere Gestaltung der Eingangsbereiche rückt die Alleinstellungsmerkmale der Altstadt ins Bewusstsein der Menschen. Am Kunibertitor sind die Menschen und Berufe im Laufe der Jahrhunderte abgebildet“, erklärt der Erste Beigeordnete und Vorsitzende des Vereins, Georg Möllers. Nach bewährtem Prinzip ist von links nach rechts der Übergang von der Vergangenheit in die Gegenwart zu sehen – verbunden mit dem Thema „Arbeiten in Recklinghausen“. So sind der Bau der Stadtmauer und alte Berufe wie der des Bauern dargestellt. Die Recklinghäuser Gildensymbole wie Tuchhändler, Schneider, Schuster, Bauleute, Bäcker, Krämer oder Metzger sind mittig platziert. Die rechte Seite zeigt den Verlauf der Berufe im 19. Jahrhundert mit Feuerwehrleuten und Bergmännern bis in die heutige Zeit, in der sich KSR-Mitarbeiter*innen, die Polizei, der Fassanstich sowie die Baustelle des Palais Vest wiederfinden.

Das gestalterische Konzept wurde von der Recklinghäuser Agentur crosscreative konzipiert und grafisch umgesetzt. Dabei wurden die aufwendig digital gezeichneten Gußmotive am Computer in feinen Flächen aufgebaut und über ein Belichtungsverfahren zu Gussformen verarbeitet.

Anhang

Pressefoto: Bürgermeister Christoph Tesche (3. v. l.) mit Vertretern aus Verwaltung und Politik bei der Enthüllung der Bodenplatte.

Quelle: Stadt Recklinghausen