„Denkmalreiches Recklinghausen“: Bodenplatte am Lohtor eingeweiht

Die vierte und damit vorletzte Bodenplatte des Projekts „Stadttore“ wurde am Freitag, 27. September, offiziell eingeweiht. Den Passant*innen wird auf mehreren Bronzetafeln am Lohtor das „denkmalreiche Recklinghausen“ nahegebracht.

Vier von fünf Stadttore weisen bereits mit attraktiven Bronzetafeln den Weg in die Altstadt. „Besucher wie Einheimische sind begeistert. Wir bekommen viel positive Resonanz, die uns zeigt, dass das Projekt gut ankommt. Mit dieser besonderen Gestaltung der Eingangsbereiche wird unsere ‚Gute Stube‘ noch weiter aufgewertet“, freut sich Bürgermeister Christoph Tesche. Am Viehtor erwartet die Passant*innen das Thema Recklinghausen als „Hanse- und Handelsstadt“, am Martinitor die „Ruhrfestspielstadt“ und am Steintor „Bildungsstadt Recklinghausen“.

Das Projekt Stadttore wurde von Verein für Orts- und Heimatkunde Recklinghausen e.V. gemeinsam mit dem Stadtmarketing ins Leben gerufen und ist ein voller Erfolg. Als Sponsor fungiert die Kulturstiftung der Stadtsparkasse Recklinghausen.

Die 295 Kilogramm schweren Bodenplatten aus Silizium-Bronze rücken jeweils ein Alleinstellungsmerkmal der Stadt Recklinghausen visuell ins Bewusstsein. Dazu gehören die im Altstadtplan erkennbare mittelalterliche Verzweigung von Straßen und Plätzen, die Topographie des Altstadtkerns durch den Wallring und seine Öffnung durch die fünf Stadttore, deren ursprüngliche Namen erhalten geblieben sind. „Mit der künstlerischen Gestaltung der Stadttore machen wir auf die Besonderheiten unserer Stadt aufmerksam“, erläutert Georg Möllers, Vorsitzender des Vereins für Orts-und Heimatkunde.

Das gestalterische Konzept wurde von der Recklinghäuser Agentur crosscreative konzipiert und grafisch umgesetzt. Dabei wurden die aufwendig digital gezeichneten Gußmotive am Computer in feinen Flächen aufgebaut und über ein Belichtungsverfahren zu Gussformen verarbeitet.

(Quelle: Stadt Recklinghausen)