Der „Briefmarken-Code“

Illustrierte Briefmarken-Sprache: Unentbehrlich für Liebende

Wenn das Postgeschichtliche Museum in Recklinghausen am 14. Februar, dem Valentinstag, eine Sonderausstellung eröffnet, dann kann es nur um ein Thema gehen – die Liebe!

Nicht nur „Not macht erfinderisch“ sondern auch die Liebe. In der reglementierten und zugleich prüden Gesellschaft der Deutschen Kaiserzeit war es für Liebende nicht einfach, sich der Gefühle füreinander zu versichern. Hilfe bot die so genannte „Briefmarkensprache“, mit der man - je nachdem, wie man die Marken auf Brief oder Karte positionierte - entweder Treffen vereinbaren oder Liebesbekundungen äußern konnte. Das reichte vom harmlosen „Für immer Dein“ bis hin zu „Obacht, wir werden beobachtet!“. Der „Briefmarken-Code“ ist trotzdem kein Thriller sondern eine Hommage an die romantische Liebe.

Bei der kleinen Ausstellung im Postgeschichtlichen Museum wird die „geheime Briefmarken-Sprache“ näher beleuchtet, aber auch der „Heilige Valentin“ und die Liebeslyrik von der Antike bis in die Gegenwart kommt nicht zu kurz.                                                                                            

Adresse:

Postgeschichtliches Museum, Martinistraße 19, Recklinghausen (Hauptpost, rechts vom Foyer)

Ausstellungseröffnung: 14. Februar 2017, 14.00 Uhr.

Ausstellungsdauer: vom 14.2. bis 18.3. 2017,

Öffnungszeiten während der Ausstellung:

jeden Mittwoch von 14 – 16 Uhr und Samstag, von 10.00 bis 12.00 Uhr

Andere Termine nur nach Vereinbarung.