Plakatkampagne heißt Kundinnen und Kunden wieder in der Altstadt willkommen

Die Inzidenzwerte sinken, die Auflagen im Zuge der Corona-Pandemie werden an vielen Stellen gelockert. Die Wirtschaftsförderung begleitet die stufenweisen Öffnungen, von der auch Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistung profitieren, mit einer neuen Kampagne, für die bereits Plakate, Radiospots und Videos produziert wurden. „Damit setzen wir unsere Aktion aus dem vergangenen Jahr fort und zeigen auf den Plakaten ganz bewusst Akteure und Akteurinnen aus der Altstadt“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche.

Egal, ob Patrick Kula (Steigerwurst, Martinistraße), Justine Borchardt (Boutique Justyna, Große Geldstraße), Mehmet Eryoldas (Side Haarsalon, Breite Straße) oder Christiane Sojka (Goldschmiede Sojka, Münsterstraße), sie alle stehen für die Attribute, die inhabergeführte Geschäfte, die es in Recklinghausen zum Glück noch zahlreich gibt, ausmachen.

„Ein attraktives Sortiment, eine hohe Beratungsqualität und kompetenter Service zeichnen unsere Altstadt aus. Wir wollen die Kaufleute, Gastronomen und Dienstleister nach besten Kräften dabei unterstützen, die Kunden wieder in unsere ,Gute Stube‘ zu locken. Natürlich unter Einhaltung aller Corona-Regeln wie Abstand, Maskenpflicht und Terminvereinbarung“, betonte Bürgermeister Tesche. Natürlich werden auch in Recklinghausen die Maßnahmen an die aktuellen Corona-Entwicklungen angepasst!

„Handel, Gastronomie, Dienstleiter und Kund*innen in Recklinghausen haben sich nach meiner Einschätzung sehr gut auf die Corona-Spielregeln eingestellt und dafür gesorgt, dass man bei uns sicher einkaufen könnte. Ich bin mir sicher, wir bekommen den Spagat, einerseits Menschen die Stadt zu locken, andererseits aber durch ein diszipliniertes Verhalten aller Beteiligten Infektionsketten zu unterbinden, auch diesmal gut hin. Zumal mittlerweile ja auch die Möglichkeit besteht, Schnelltests zu machen. Auch das erhöht die Sicherheit“, stellt der Erste Beigeordnete Ekkehard Grunwald fest.

Die Plakate mit dem Slogan ,Willkommen zurück‘ in unterschiedlichen Formaten sind nur ein Baustein der Kampagne. Hinzu kommen digitale Großflächen, Radiospots und die Info-Bildschirme in den Bussen der Vestischen. „Und natürlich nutzen wir auch unsere Social-Media-Plattformen, um ganz offensiv für die ,Gute Stube‘ zu werben. Wir verfügen dort mittlerweile durchaus über eine relevante Reichweite, erreichen viele Bürgerinnen und Bürger“, erklärt Christoph Tesche.

Viele Menschen hätten angesichts der geschlossenen Läden und Restaurants in den vergangenen Wochen noch einmal hautnah erfahren, wie wichtig eine funktionierende Altstadt für die Lebensqualität sei. Bürgermeister Tesche: „Deshalb lautet mein Appell an alle Recklinghäuserinnen und Recklinghäuser: Kaufen Sie vor Ort und stärken sie so den lokalen Handel! Viele Geschäfte bieten mittlerweile ihre Waren übrigens auch in eigenen Online-Shops an."

Die Fotos für die Plakatkampagne hat auch diesmal wieder Sebastian „Sebel“ Niehoff geschossen. Der bekannte Musiker und Fotograf aus Recklinghausen hat außerdem für die Social-Media-Kanäle der Stadt kurze Videos produziert, in dem die Akteur*innen sich sehr authentisch präsentieren.

Plakate und Videoclips sind aber nicht die einzigen Bausteine des Konzepts, mit dem die Stadt die heimische Wirtschaft anlässlich der verfügten Lockerungen unterstützt. Geplant sind in den nächsten Monaten, so es die aktuelle Corona-Lage zulässt, an vier Samstagen auch die Aktionstage in der Altstadt, die im vergangenen Jahr auf positive Resonanz gestoßen waren. Im Stadtgebiet können Kund*innen die Busse der Vestischen kostenlos nutzen, Autofahrer kommen in den Genuss kostenlosen Parkens und wer mit dem Fahrrad die Altstadt ansteuert, kann seinen Drahtesel nicht nur sicher abstellen, sondern erhält auch einen Gutschein über 5 Euro.

„Uns ist sehr wohl bewusst, dass die Corona-Pandemie dafür gesorgt hat, dass etliche Kundinnen und Kunden zum Onlineshopping abgewandert sind. Wir wollen als Stadt unseren Beitrag dazu leisten, diese wieder zurückzugewinnen. Ich bin überzeugt, dass wir mit unserer hohen Aufenthaltsqualität und dem Ambiente der ,Guten Stube‘ bei vielen Menschen punkten können. Und ganz sicher werden sich auch Handel, Gastronomie und Dienstleister für ihre Kunden ins Zeug legen“, gibt sich Bürgermeister Christoph Tesche optimistisch. Und wie im vergangenen Jahr bereits praktiziert, wird die Wirtschaftsförderung die Kampagne auch mit Akteur*innen aus der Südstadt fortsetzen.